Archiv für den Monat Januar 2012

Tod durch Vernachlässigung: Lächerliches Strafmaß für Tierquäler

Von am 26. Januar 2012

Wer meint, dass wegen des Staatszieles Tierschutz, welches ja schließlich seit Jahren Teil des Grundgesetzes ist, Tierquälerei angemessen bestraft wird, der irrt – aber gewaltig.

Würde der Hintergrund des Gerichtsverfahrens beim Amtsgericht Ople vom 23.1.12 nicht bekannt sein, könnte man unter Berücksichtigung des Urteils einer viermonatigen Bewährungsstrafe denken, der Delinquent hätte am nächst gelegen Kiosk ein paar Lollis entwendet. Weit gefehlt… Hier geht es zum Artikel der Siegener Zeitung

Die traurige Blüte einer degenerierten Moral

Von am 26. Januar 2012

Vorbildlich: Interquell "Happy Dog" stellt Geschäftsbeziehungen zu Zajak ein!

Kommentar zum Verkauf von Hundewelpen beim Duisburger Zoogeschäft Zajak

Auf der einen Seite laufen Tierschützer und Tierschutzvereine Sturm gegen die Vorhaben von Norbert Zajak, Welpen in seinem Geschäft zu verkaufen. Zum anderen ein Tierhändler, der alle behördlichen Auflagen zum Handel mit Tieren erfüllen will.

Zajak rühmt sich gerne selbst als weltgrößtes Zoofachgeschäft, auch der Eintrag in einem bekannten Weltrekorde-Buch, verheißt den ausdrücklichen Geschäftssinn und Sinn zu Klotzen. In der Geschichte des Menschen waren und sind Tiere Handeslgüter, was aber kein Paradeargument dafür ist, genauso weiterzumachen. Schliesslich ist der Handel mit Humanoiden zumindest in unseren Breitengraden gesetzlich verboten, auch wenn er global betrachtet, traurigerweise nicht ganz ausgestorben ist. Aber immerhin. In Sachen Tiere geht es aber lediglich nur um faktische Vorausetzungen, die erfüllt werden müssen, ausreichend Nahrung, Licht, Bewegung, vielleicht noch eine gute soziale Anbindung an Gleichartige – und auch hieran scheitert es schon viel zu häufig, soviel ist sicher. Dann geht fast alles. Kann man Zajak also irgendetwas vorwerfen, wenn sich die Masse der Gesellschaft keinen deut darum kümmert, wenn in jeder Minute Abermillionen Tiere für die menschlichen Zwecke benutzt, ausgebeutet und getötet werden? Ja, man kann (siehe auch anhängende Verlinkungen unten)! Zudem ist vorzuwerfen, dass Zajak anstatt sich nicht ständig selbst mit diversen Gigantomanien und Grenzüberschreitungen in Szene setzen zu wollen, als Vorbildfunktion, dass an vorhaltenden Verhältnissen mit gutem Beispiel vorausgeht, absolut versagt. Schliesslich hätte seine Stimme doch Gewicht, als vermeintlich verkaufsflächengrößtes Zoogeschäft.

Zum guten Schluß bleibt zu hoffen, dass Zoo Zajak weitere namenhafte Zulieferer verliert, die dem bayerischen Familienunternehmen "Interquell" folgen, und die verstanden haben, dass Protest eine starke Hand gegen Ausbeutung und Profit ist. Schliesslich kann jedes Unternehmen selbst entscheiden, wer die Waren verkaufen darf und wer nicht.

Spiegel Online "Auf den Hund gekommen"
WAZ – der Westen "…neue Vorwürfe und noch mehr Hunde"
Lokalkompass "VDH kritisiert Welpenverkauf"
WAZ – der Westen "Erste Welpen eingetroffen"

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